Was macht Social Media Fotografie so besonders?

Besonderheit 1: Das Format und der Bildausschnitt

Auf Instagram sind Fotos quadratisch, auf Facebook im Querformat, Videos auf TikTok sind im Hochformat und auf YouTube horizontal ausgerichtet. Es ändern sich fast jedes Jahr die optimalen Formate geringfügig. Wie du da noch den Durchblick behältst? Zu den passenden Bildmaßen für 2021 gibts bald einen Blogbeitrag. 😉

Was gibts beim Format noch zu beachten?

Überlege dir, bevor du das Foto machst, wo du es posten möchtest. Achte in der Bildgestaltung darauf was wichtig ist. So kannst du den Fokus richtig setzen und sparst dir aufwändige Nachbearbeitung.

Hier ein Beispiel für Instagram:

Hast du schon von der Drittelregel gehört? Diese Regel besagt, dass der Hauptfokus des Fotos in einem Drittel liegt. Sie hilft in der Fotografie dabei ein harmonisches Bild zu erzeugen und den Blick auf das Wesentliche zu richten.

Das erste Foto wurde mit Hilfe der Drittelregel fotografiert.
Für Social Media ist das aber nicht immer das Beste.

Würdest du das Bild im quadratischen Instagram Format posten, dann würde sich der Bildausschnitt verändern und somit auch die Aussage des Fotos.

Also besser gleich für Instagram fotografieren:

Hier ist das wichtigste Element in der Mitte des Bildes. Links und rechts kann gescrollt werden. So wird das Hauptelement nicht von den Fingern verdeckt.

Natürlich gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit, im Querformat und im Hochformat auf Instagram zu posten. Jedoch bleiben die Finger deiner Kunden immer noch am Rand des Displays. So könnten deine Produkte verdeckt werden.

Merke also: Das wichtigste Element für Social Media Fotos in die Mitte rücken.

Als kleiner Zusatztipp, die Kamera auf fast allen Smartphones kann schon quadratisch eingestellt werden. Dann siehst du gleich, wie dein Foto auf Instagram aussehen wird.

Besonderheit 2: Der Hintergrund

Du hast bestimmt schon oft Fotos gesehen, bei denen du dir nicht sicher warst, was hier wichtig ist oder was dieses Bild aussagen soll. Genau das kannst du leicht vermeiden. Achte darauf, dass dir der Hintergrund deines Bildes nicht die Show stiehlt.

Hier gibts ein paar tolle DIY-Tricks:

Trick 1: Gestalte ein Flatlay Bild auf deinem Fußboden

Hierzu kannst du dir einige tolle Ideen auf Pinterest und bald auch auf diesem Blog abgucken. Mit einfachen Hilfsmitteln, die du zu Hause hast, gestaltest du ein tolles Foto, dass auf Social Media hervorsticht.

Tolle Tipps zur Fotografie auf Social Media findest du auch in dem Buch „Hashtag Authentisch“ von Bloggerin und Autorin Sara Tasker.

Trick 2: Gehe nach draußen

Outdoor Fotos sind noch immer meine Lieblingsfotos. Man kann mit der Sonne spielen, findet irgendwo einen schönen Weg oder eine grüne Wiese und kann so einen tollen Hintergrund für seine Social Media Fotos schaffen.

Trick 3: Mach Fotos in deinem Bett

Hast du ein weißes Leintuch oder vielleicht sogar eines in der Farbe deines Unternehmens? Perfekt! Dann platziere dein Produkt und ein bisschen Deko darauf und auch hier kannst du schöne Flatlays mit wenig Aufwand gestalten.

Und wenn du kein Flatlay Foto für Social Media machen möchtest, dann kannst du dein Leintuch einfach aufhängen und hast auch einen tollen Hintergrund.

PS: Auch auf Amazon gibts tolle Hintergründe für deine DIY Fotoprojekte. Schau mal hier.

Besonderheit 3: Der Fokus

Was soll am Fokus bei Social Media Fotos besonders sein?
Der muss eh immer sitzen?

Ja, das stimmt, der Fokus muss sitzen! Und das auf Fotos für Social Media noch viel mehr. Auf hochauflösenden Displays sieht man alles. Manches Smartphone hat eine bessere Auflösung als ein PC-Display. Deshalb gilt – Fokus auf die Augen oder ganz weglassen und Unschärfe als Stilmittel einsetzen. Doch Unschärfe gekonnt einsetzen will auch gelernt sein. 😉

Für dich gilt also, egal ob Smartphone oder Kamera – Fokus auf die Augen.

Wie du das hinkriegst?

Ganz einfach auf deinem Smartphone und auf deiner Kamera gibts ein kleines Kästchen. Dieses lässt sich dorthin verschieben, wo der Fokus hin soll.

Viele Smartphones und Kameras bieten aber auch schon einen Augenautofokus. Hier wird dann automatisch richtig fokussiert.

Vielleicht fragst du dich jetzt, wieso eigentlich genau auf die Augen?

Wo schaust du hin wenn du mit jemandem sprichst? Genau, du schaust deinem Gegenüber in die Augen und auch auf deinem Smartphone Display auf Social Media möchtest du jemandem in die Augen sehen können.

Denn ein Gesicht schafft Vertrauen. Grundsätzlich gilt, Menschen suchen immer Gesichter. Wenn ein Produkt ein Gesicht hat, dann wirkt es sympathisch und dein potenzieller Kunde freut sich. Noch besser, du verwendest gleich ein echtes Gesicht und zeigst dich oder deine Mitarbeiter auch immer wieder einmal auf Social Media.

Du willst mehr Tipps für Social Media? Schau mal bei @innotum auf Facebook, Instagram oder LinkedIn vorbei.

Ich hoffe, die Tipps aus dem ersten Blogeintrag haben dir gefallen und du startest schon bald mit tollen Social Media Fotos durch.

Du hast einen Wunsch für einen Blogartikel? Ich freue mich von dir zu hören. Schreibe mir dazu gerne eine Nachricht an stefanie@innotum.at